Fachlexikon Schusswaffen & Schiessen
260 Begriffe • A–Z • Stand: 2026-01-09
A
Ablauf (Drill)
Festgelegte Übungsabfolge mit klaren Standards: Sicherheit, Trefferbild, Zeit. Drills machen Training messbar.
Absehen
Markierungssystem im Zielfernrohr (z. B. Mil-Dot, BDC). Dient der Zielaufnahme, Entfernungsschätzung und Haltepunktkorrekturen (Holdover/Wind). Absehen und Vergrößerung bestimmen, wie schnell und präzise du arbeiten kannst.
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Abzug
Bedienelement, das den Schuss auslöst. Entscheidend sind Abzugsgewicht, Vorzugsweg, Druckpunkt, Reset und Nachweg. Saubere Abzugskontrolle reduziert Verreißen und macht Trefferbilder reproduzierbar.
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Abzugsgewicht
Kraft, die zum Auslösen nötig ist. Leichter begünstigt Präzision, schwerer erhöht Fehlertoleranz unter Stress. In Kursen wird meist ein sicherer, reproduzierbarer Kompromiss bevorzugt.
Abzugskontrolle
Technik des ruckfreien Durchziehens ohne Einfluss auf Visierung/Stand. Fokus: gleichmäßiger Druck nach hinten, stabiler Griff, sauberes Nachhalten. Trockentraining ist hier ein Turbo.
Abzugsreset
Punkt, an dem der Abzug nach dem Schuss wieder schussbereit ist. Kurzer, fühlbarer Reset ermöglicht schnelle, kontrollierte Folgeschüsse ohne komplettes Loslassen.
Abzugsweg
Gesamte Strecke vom ersten Kontakt bis zur Auslösung. Geteilt in Vorzugsweg und Auslöseweg; beeinflusst Timing und Feinmotorik, besonders bei dynamischen Disziplinen.
Accuracy
Genauigkeit im Sinne von „Nähe zum Zielpunkt“. In der Praxis: Zero + saubere Technik.
Action
Verschlusssystem/Mechanik einer Waffe (z. B. Bolt, Semi). Bestimmt Bedienung und Wartung.
Adapter
Zwischenstück zur Montage oder Standardisierung (Gewinde, Schienen, Optiken). Wichtig: Toleranzen, Drehmoment und Sicherung (z. B. Schraubensicherung) prüfen.
Akkuratesse
Wie eng die Treffer gruppieren (Streuung). Nicht zu verwechseln mit Präzision vs. Genauigkeit; beides hängt von Schütze, Waffe, Munition und Setup ab.
Amboss
Teil des Zündsystems (v. a. bei Boxer im Primer). Zusammen mit Schlagbolzen sorgt er für Zündung.
Ammunition Compatibility
Passende Munition zum Lager/Kaliber. Falsche Kombination ist gefährlich; Kennzeichnungen prüfen.
Angle Shooting
Schießen bergauf/bergab oder aus ungewöhnlichen Winkeln. Relevanz: Haltepunktänderung, stabile Position und sichere Mündungskontrolle.
Anschlag
Gesamte Körper- und Waffenhaltung. Ziel: stabil, wiederholbar, ermüdungsarm. Ein guter Anschlag verzeiht kleine Fehler und macht schnelle Zielwechsel möglich.
Anschlagschaft
Schaftform/Backe/Schaftrücken zur stabilen Anlage. Richtige Höhe/Length of Pull erleichtert Augenlinie und reduziert Kipp- oder Ziehfehler.
Anti-Tilt Follower
Magazin-Zubringer, der Verkanten reduziert. Verbessert Zuverlässigkeit, besonders bei AR-Magazinen.
Aperture Sight
Diopter/Lochvisier für präzises Gewehrschießen. Sehr fein, aber langsamer als Red Dot in dynamischen Szenarien.
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AR-Plattform
Baukastenprinzip vieler Selbstladegewehre (Upper/Lower, modulare Schäfte/Handschütze). Vorteile: Ergonomie, Zubehör, Tuning; wichtig: zuverlässiges Setup statt Teile-Lotto.
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Armorer Check
Technische Prüfung: Schrauben, Pins, Federn, Verschleißteile. Hilft, Kursausfälle durch Kleinigkeiten zu verhindern.
Auswurf
Austritt der Hülse über Auswurffenster. Auswurfrichtung/-stärke geben Hinweise auf Gasabstimmung, Extractor-Spannung oder Störungen.
B
Backpressure
Gegendruck im System (oft mit Dämpfer). Kann Funktion, Gas ins Gesicht und Verschmutzung erhöhen.
Backstop
Kugelfang/Hintergrund, der Geschosse sicher aufnimmt. Sicherheitskritisch: Material, Winkel, Abpraller-Risiko und seitliche Begrenzungen.
Backup Sights (BUIS)
Ersatzvisiere für Optikausfall. Müssen montiert und eingeschossen sein.
Ballistik
Lehre der Geschossbewegung: Innenballistik (im Lauf), Außenballistik (Flug), Zielballistik (Wirkung). Grundlage für Holdover, Windkorrektur und Munitionswahl.
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Bang-Ready
Umgangssprachlich: Waffe geladen und bereit. In Kursen immer klare Sicherheitszustände definieren.
Barricade
Abstütz-/Deckungshilfe im Training. Technik: stabilisieren ohne Laufkontakt an harten Kanten.
Batterie (in Batterie)
Verschluss ist vollständig geschlossen/verriegelt. Viele Waffen zünden nur „in Batterie“; unvollständige Verriegelung kann Zündversager oder Störungen verursachen.
BC (Ballistic Coefficient)
Kennwert für Luftwiderstand. Höherer BC = weniger Drop/Winddrift (bei gleicher V0).
BCG (Bolt Carrier Group)
Verschlussträgergruppe (AR). Schlüsselteil für Zuverlässigkeit: Gas Rings, Extractor, Schmierung und Sauberkeit.
BCM/MLok
Montagestandards für Zubehör. Wichtiger als Marke: sichere Befestigung und sinnvolle Position.
Belt Setup
Anordnung von Holster, Magazinen, IFAK etc. Ziel: Zugriff ohne Suchen, keine Konflikte beim Ziehen.
Benchrest
Schießen aufgelegt vom Tisch. Gut für Zero und Munitionsvergleich, aber nicht 1:1 auf Feldpositionen übertragbar.
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Berdanzündung
Zündsystem mit festem Amboss in der Hülse und meist zwei Zündlöchern. Häufig bei Militärmunition; Wiederladen ist aufwendiger als bei Boxer.
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Bewegtes Ziel
Ziel in Bewegung erfordert Vorhaltemaß (Lead) und Timing. Training: gleichmäßiger Swing, sauberes Durchziehen, Trigger-Disziplin.
Bipod Load
Vorspannung ins Zweibein, damit es nicht „hüpft“. Verbessert Stabilität und Nachhalten.
Blowback
Rückstoßprinzip (v. a. PCC). Einfach und robust, aber oft „snappier“ im Impuls als gasbetriebene Systeme.
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Bolt Override
Störung: Patrone liegt über dem Verschluss. Oft schwer zu beheben; Magazin/Prozedur entscheidend.
Bore
Laufinnendurchmesser. Reinigungsmittel und Bürsten müssen passen, sonst Schaden.
Bore Axis
Abstand Laufachse zur Griffachse. Niedrigere Bore Axis reduziert Hochschlag, ersetzt aber keinen stabilen Griff und saubere Schussfolge.
Bore Sighting
Grobe Vorjustierung einer Optik (Laser/Boresighter) vor dem Einschießen. Spart Munition, ersetzt aber kein echtes Zero auf Distanz.
Bore Snake
Schnelles Reinigungsband für den Lauf. Praktisch unterwegs; ersetzt keine vollständige Reinigung bei Bedarf.
C
Cadence
Schussrhythmus; ideal ist „sehen – schießen – sehen“, nicht blind feuern.
Cadence Control
Bewusstes Steuern der Kadenz über Visierinformation. Ziel: schnell genug, aber immer innerhalb des Trefferstandards.
Call the Shot
Schuss ansagen: visuelles Feedback beim Break. Reduziert unnötige Korrekturen.
Cant (Verkanten)
Seitliches Kippen der Waffe. Führt bei Distanzschüssen zu seitlicher Abweichung, besonders bei hohen Klickkorrekturen; Wasserwaage/Level hilft.
Carry Condition
Definierter Tragezustand (geladen/ungeladen, gesichert). In Kursen klar kommunizieren.
Cartridge (Patrone)
Komplette Einheit aus Geschoss, Hülse, Pulver und Zündhütchen. Kompatibilität (Kaliber, Druck, Längen) ist sicherheitsrelevant.
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Castle Nut
Sichert AR-Schubrohr. Muss korrekt angezogen und oft gestakt sein, sonst lockert sich Setup.
Centerfire
Zentralfeuer: Zündhütchen sitzt mittig im Hülsenboden. Standard bei den meisten Dienst-/Sportkalibern.
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Chamber Flag
Sicherheitsfähnchen im Patronenlager. Zeigt „clear“ an, ersetzt aber keinen eigenen Clearing-Check.
Chamber (Patronenlager)
Bereich, in dem die Patrone vor dem Schuss sitzt. Sauberkeit und Headspace sind entscheidend; Verschmutzung kann Zuführ-/Ausziehprobleme auslösen.
Cheek Weld
Wangenauflage für konstantes Visierbild. Jede Änderung ändert Treffpunktwahrnehmung.
Choke
Laufverengung bei Flinten zur Steuerung der Schrotgarbe. Wahl hängt von Disziplin, Distanz und Schrotgröße ab.
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Chronograph
Misst V0. Grundlage für echte Dope-Karten und Trefferwahrscheinlichkeit.
Cleaning Rod
Putzstock. Immer von der Kammerseite, wenn möglich, um Krone zu schützen.
Clearing
Sicherheitscheck: Magazin raus, Verschluss öffnen, Patronenlager visuell & taktil prüfen. Standardprozedur vor Übergabe, Transport oder Trockenübung.
Click Tracking
Prüfung, ob Optiktürme sauber und wiederholbar verstellen. Wichtig für Präzisionsarbeit.
Clip
Oft falsch als Magazin bezeichnet; tatsächlich Laderahmen. Begriffe sauber nutzen.
Co-witness
Optik so montiert, dass offene Visierung mitbenutzt werden kann (absolute/lower 1/3). Gibt Redundanz bei Optikausfall.
Cold Bore Shot
Erster Schuss aus kaltem Lauf. Kann abweichen (Öl/Fouling/Temperatur). Für Jagd/Präzision wird er oft gesondert dokumentiert.
Concealment
Sichtschutz ohne ballistische Stopwirkung. In Taktik klar von Cover trennen.
Concentricity
Rundlauf von Patrone/Geschoss. Schlechter Rundlauf kann Präzision verschlechtern; beim Wiederladen mess- und optimierbar.
D
DA/SA
Abzugssystem mit Double Action (erster Schuss) und Single Action (Folgeschüsse). Erfordert sauberen Übergang im Trigger-Management und konsequente Griffarbeit.
Dämpfer (Schalldämpfer)
Reduziert Mündungsknall und Mündungsfeuer; kann Rückstoßgefühl ändern. Achtung: rechtliche Lage, Gewinde, Alignment und Hitzemanagement.
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Data Book
Schießbuch für Dope, Gruppen, Bedingungen. Macht Fortschritt messbar.
Deckung (Cover)
Objekt, das Geschosse tatsächlich stoppt (z. B. Beton, Motorblock). Taktisch anders als Concealment (nur Sichtschutz).
Deflection
Ablenkung eines Geschosses durch Hindernisse. Realistisch: unberechenbar – daher Deckung richtig wählen.
Density Altitude
Dichtehöhe beeinflusst Ballistik (Luftdichte). Für Long Range sehr relevant.
Deprimieren (Decock)
Sicheres Entspannen des Hahns bei DA/SA-Waffen über Entspannhebel. Wichtig, um ungewollte Schüsse zu vermeiden.
Detent
Kleine Feder/Kugel zur Rastung (z. B. Selector, Pins). Winzig, aber wenn weg: Funktion weg.
Dope
Ballistische Daten (Drop/Wind) für Setup. Dope ist immer munition- und bedingungsabhängig.
Dope Card
Kompakte Dope-Tabelle am Gewehr/Scope-Cap. Spart Zeit und reduziert Denkfehler unter Stress.
Doppelzüngel
Doppelter Abzugszüngel (selten; eher historische/Match-Konstruktionen). Relevanz: Abzugsgefühl und definierter Kontaktpunkt.
Dot Brightness
Helligkeitseinstellung am Red Dot. Zu hell „blüht“ und verdeckt, zu dunkel verschwindet; richtig einstellen ist Training.
Dot Finding
Sauberes Präsentieren, um Red Dot sofort im Fenster zu finden. Griff und Index sind Schlüssel.
Double Feed
Störung: zwei Patronen versuchen zuzuführen. Behebung meist: Magazin raus, Verschluss mehrfach durchladen, neu laden – je nach Plattform/Prozedur.
Drag Bag
Transporttasche für Präzisionsgewehr. Schutz und Organisation von Zubehör/Dope.
Drall
Drehung des Geschosses durch Züge/Felder. Passender Drall stabilisiert das Geschoss; zu wenig führt zu Taumeln, zu viel ist meist weniger problematisch.
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Drop Chart
Tabelle für Holdover/Turm-Klicks nach Distanz. Muss mit V0 und BC zusammenpassen.
Drop Safety
Fallsicherung verhindert Auslösen bei Sturz/Schlag. Bestandteil moderner Sicherheitskonzepte, ersetzt aber nie Finger- und Mündungsdisziplin.
Druckpunkt
Spürbarer Widerstand kurz vor Auslösung. Training: bis Druckpunkt „preppen“ und dann kontrolliert brechen – ohne Ziel zu stören.
Dry Fire
Trockentraining ohne scharfe Munition. Ideal für Abzug, Anschlag, Zielwechsel und Manipulationen – nur mit klaren Sicherheitsregeln und definierter Übungszone.
Weiterführend: Wikipedia
E
Einschiessen (Zeroing)
Justieren von Visierung/Optik, sodass Point of Aim und Point of Impact auf definierter Distanz übereinstimmen. Ein gutes Zero dokumentiert Distanz, Munition, Temperatur und Anschlag.
Weiterführend: Wikipedia
Einschussdistanz
Die Distanz, auf die du nullst (z. B. 25/50/100 m). Bestimmt Nahbereichsoffset und Haltepunktlogik über den gesamten Distanzenbereich.
Ejection Pattern
Auswurfbild. Diagnosehilfe für Gas/Feder/Extractor; immer im Kontext betrachten.
Ejector (Auswerfer)
Bauteil, das die Hülse nach hinten/seitlich auswirft. Unregelmäßiger Auswurf kann auf Verschmutzung, Federprobleme oder Timing hinweisen.
Elastic Limits
Materialgrenzen (z. B. Federstahl). Überdehnung kann Funktion beeinträchtigen.
Elevation
Höhenverstellung an Optiken (Turm oder Haltepunkt). Korrektur für Drop; Klickwerte (MIL/MOA) müssen zum Absehen passen.
Empty Chamber Indicator
Anzeige für leeres Lager. Hilft am Stand, ersetzt aber keinen Clearing-Check.
Energie (Joule)
Kinetische Energie des Geschosses, relevant für Wirkung, Schutzlevel und teils rechtliche Einordnung. Abhängig von Geschossmasse und Geschwindigkeit.
Entfernungsschätzung
Bestimmen der Distanz (Laser, Mil-Absehen, bekannte Größen). Grundlage für Elevation/Haltepunkt und Trefferwahrscheinlichkeit.
Ergonomie
Anpassung von Griff, Schaft, Bedienelementen und Optikhöhe an den Schützen. Gute Ergonomie reduziert Fehler unter Stress und beschleunigt Abläufe.
Ersatzmagazin
Reserve zur Störungsbehebung und für Nachladevorgänge. Trageposition und Zugriff (Indexing) sind Trainingsbestandteil.
Extractor (Auszieher)
Greift die Hülse am Rand und zieht sie aus dem Patronenlager. Extractor-Tension und Sauberkeit sind Schlüssel für Zuverlässigkeit.
Extractor Tension
Spannung des Ausziehers. Zu wenig führt zu Ausziehproblemen, zu viel kann Zuführung stören; Plattformabhängig optimieren.
Eye Relief
Augenabstand bei Zielfernrohren. Zu kurz kann „Scope Bite“ verursachen, zu lang engt Sichtfeld ein; korrekte Montage ist Pflicht.
F
Failure Drill
Umgangssprachlich oft „2 to the body, 1 to the head“. Wichtig: nur als Konzept; Trefferstandard, Recht, Kontext beachten.
Failure to Eject
Auswurfstörung (Stovepipe etc.). Ursachen: Extractor/Ejector, schwache Ladung, Gas/Feder, Grip (bei Pistolen).
Failure to Feed
Zuführstörung: Patrone kommt nicht korrekt ins Lager. Häufige Ursachen sind Magazine, Rampen, Federkraft oder Munition/OAL.
Failure to Fire
Zündversager: Abzug betätigt, kein Schuss. Sofortmaßnahmen hängen von Plattform/Sicherheitslage ab (z. B. Tap-Rack, Diagnose).
Feederamp (Zuführrampe)
Führt die Patrone ins Patronenlager. Politur kann helfen, aber falsches Tuning schadet; Magazinzustand ist häufige Ursache von Problemen.
Feld/Zug
Struktur im gezogenen Lauf: Züge greifen ins Geschoss und geben Drall, Felder sind die Zwischenräume. Wichtig für Stabilisierung und Präzision.
Weiterführend: Wikipedia
Felt Recoil
Subjektives Rückstoßgefühl. Wird durch Stand, Griff, Masse und Mündungsgeräte beeinflusst – nicht nur durch Kaliber.
Field of View
Sichtfeld einer Optik. Mehr Sichtfeld erleichtert schnelle Zielwechsel; beeinflusst durch Vergrößerung und Okulardesign.
Fingerdisziplin
Finger bleibt außerhalb des Abzugsbügels, bis Ziel identifiziert und Schussentscheidung getroffen ist. Grundregel – immer, auch „nur kurz“.
Firing Pin Channel
Kanal des Schlagbolzens. Öl/Schmutz kann Zündung beeinflussen; sauber halten.
Flachbahn
Munition/Setup mit geringer Drop-Kurve auf typische Distanzen. Erleichtert Haltepunkt, ist aber kein Ersatz für sauberes Zero.
Flash Hider
Mündungsfeuerdämpfer. Reduziert Signatur, weniger Rückstoßreduktion als Bremse.
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Flat Range
Stand ohne Bewegung. Gut für Fundamentals, aber ergänzt werden durch dynamische Elemente.
Flintenlaufgeschoss (Slug)
Einzelprojektil aus der Flinte. Reichweite/Präzision höher als Schrot, Rückstoß deutlich; Training mit passenden Visieren/Anschlag.
Float (Free-Float)
Freischwingender Lauf/Handguard. Reduziert Einfluss von Auflage und erhöht Präzisionspotenzial.
Follow Through (Nachhalten)
Nach dem Schuss weiterhin sauber im Anschlag bleiben, Visierung beobachten, Abzug kontrolliert resetten. Verbessert Trefferqualität und Shot Calling.
Fouling
Ablagerungen im Lauf (Pulver/Metall). Beeinflusst Präzision und Cold-Bore-Verhalten; Reinigungsintervalle dokumentieren.
Frangible
Zerlegendes Geschossmaterial (z. B. Sinter). Reduziert Abpraller-Risiko auf Stahl, oft für Trainingszwecke genutzt.
Front Strap
Vorderseite Griffstück; Textur beeinflusst Grip. Tape/Checkering als Tuning.
G
Gas Rings
Dichtungsringe am AR-Bolt. Verschleiß kann zu Funktionsproblemen führen; regelmäßige Kontrolle.
Gas to Face
Gase in Richtung Gesicht (v. a. mit Dämpfer/AR). Lösungen: Gas, Charging Handle, Dichtungen, Brille.
Gasblock
Bauteil zur Gasabnahme (z. B. AR). Einstellbare Gasblöcke helfen bei Dämpferbetrieb und Zuverlässigkeit, erfordern aber sauberes Setup.
Gasdrucklader
Selbstladesystem, das Gasdruck zur Repetierung nutzt. Zuverlässigkeit hängt von Gasabnahme, Dwell Time, Federgewicht und Magazinqualität ab.
Weiterführend: Wikipedia
GB (Geschoßbahn)
Umgangssprachlich für Flugbahn/Trajectory. Korrekturen basieren auf Dope.
Gecoated Bullet
Beschichtete Geschosse (polymer). Können Fouling reduzieren; Daten beachten.
Geschoss
Projektil der Patrone. Form (FMJ, HP, OTM), Masse und Länge beeinflussen Ballistik und Stabilität.
Geschwindigkeit (V0)
Mündungsgeschwindigkeit. Zentral für Drop, Winddrift und Energie; Messung per Chronograph bringt echte Daten statt Schätzen.
Grain (gr)
Gewichtseinheit für Geschosse/Pulver. 1 grain = 0,0648 g; bei Datenvergleich wichtig.
Griff
Kontaktfläche zur Waffe. Stabiler, konsistenter Griff reduziert Hochschlag und verbessert Rückkehr ins Ziel.
Grip Pressure
Druckverteilung im Griff. Gleichmäßig statt „krampfen“ bringt bessere Kontrolle.
Grosskaliber
Umgangssprachlich größere Kaliber. Relevanz: Rückstoßmanagement, Kosten, Trainingsplanung – und oft mehr „Ego“ als Nutzen.
Group (Treffergruppe)
Mehrere Schüsse zur Streuungsanalyse. Gruppen zeigen Schützen- und Setup-Fehler; wichtig: gleiche Bedingungen und saubere Dokumentation.
Gun Handling
Sicheres, effizientes Waffenhandling: Laden/Entladen, Störungsbehebung, Nachladen, Positionswechsel, Mündungsdisziplin.
H
Hammer Channel
Bereich/Mechanik um den Hahn. Verschmutzung und falsche Schmierung beeinflussen Trigger-Feel und Zuverlässigkeit.
Hammer Follow
Hahn folgt dem Verschluss (Fehler). Sicherheitskritisch – Waffe außer Betrieb nehmen.
Hangfire
Verzögerte Zündung. Bei Klick: Waffe in sicherer Richtung halten und warten.
Head Position
Kopfhaltung beeinflusst Optikbild. Konsistenz schlägt „bequem“.
Headspace
Maß zwischen Verschluss und Anlagefläche der Patrone im Lager. Falscher Headspace kann Zündprobleme oder gefährliche Zustände verursachen.
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Heat Mirage
Flimmern durch warme Luft über Lauf/Dämpfer. Kann Zielbild verzerren; Covers und Pausen helfen.
High Ready
Bereitschaftsposition mit höherer Waffenlage für schnelle Zielaufnahme in engem Raum. Muss sicher trainiert werden (Mündung!).
High Ready / Low Ready
Bereitschaftspositionen. Ziel: sicher + schnell; je nach Umfeld wählen.
High-Speed Camera
Diagnosehilfe für Zyklus/Schuss. Nützlich, aber Fundamentals zuerst.
Hitzemanagement
Wärme in Lauf/Handguard/Dämpfer. Sicherheits- und Präzisionsthema: Handschuhe, Pausen, Ablage, Materialschutz.
Hochschlag
Mündung steigt beim Schuss. Wird durch Griff, Körperposition, Bore Axis und Setups (Komp/Bremse) beeinflusst.
Holdoff
Seitliches Halten gegen Wind statt Turm drehen. Praktisch bei wechselnden Bedingungen.
Holdover
Überhalten: Korrektur nach oben/unten ohne Turmverstellung, meist über Absehen. Für schnelle Distanzwechsel sehr praktisch.
Holster
Tragesystem für Pistolen. Entscheidend: Abzugsabdeckung, Retention, reproduzierbarer Zugriff und sicheres Reholstern.
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Hot Bore
Schüsse aus heißem Lauf. Trefferlage kann wandern; notieren.
Hülsenauswurf
Auswurfverhalten (Uhrzeit-Position) dient als Diagnose für Gas/Feder/Extractor. Konstanz spricht für stabile Funktion.
Hülsenboden
Unterseite der Hülse mit Zündhütchen. Spuren können Überdruck, Auszieherprobleme oder Stoßboden-Abdrücke anzeigen.
Hydraulic Buffer
AR-Puffer zur Impulsdämpfung. Kann sich gut anfühlen, muss aber zuverlässig funktionieren.
I
Index Point
Taktile Referenz (z. B. Daumenauflage). Hilft bei konsistentem Griff/Präsentation.
Index Reload
Nachladen mit festem Indexpunkt am Magazin. Reduziert Fummeln und macht Reloads unter Stress stabil.
Intermediate Caliber
Zwischenkaliber (z. B. 6.5). Vorteile in Ballistik, Nachteile in Kosten/Verfügbarkeit.
IPSC
Dynamischer Schiesssport mit Zeit, Bewegung und Trefferwertung. Sicherheit und effiziente Abläufe sind Kern.
Weiterführend: Wikipedia
Iron Sights
Offene Visierung (Kimme/Korn). Robust und stromfrei, erfordert aber sauberes Kornbild und Fokusmanagement.
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Isosceles-Stance
Symmetrische Pistolenstellung für gutes Recoil-Management und schnelle Transitions.
J
Joule
Einheit für Energie; abhängig von Geschossmasse und Geschwindigkeit.
K
K-Frame / L-Frame
Revolverrahmengrößen. Relevanz: Haltbarkeit, Gewicht, Rückstoß.
K-Pos (Kneel Position)
Kniendpositionen (high/low kneel). Wahl nach Deckung, Stabilität und Mobilität.
Kaliber
Durchmesser/Bezeichnung von Munition und Lauf; sagt nicht allein die Leistung aus.
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Keymod
Zubehörmontage-System (älter). Heute häufig M-LOK; wichtig ist sichere Befestigung.
Kimme
Hinteres Visierelement; mit Korn bildet es die Visierlinie.
Kneeling
Kniendanschlag. Stabiler als stehend, schneller als liegend; korrektes Knochen- statt Muskelstützen.
Kompensator
Lenkt Gase, reduziert Hochschlag; erzeugt mehr Blast und Lärm.
Korn
Vorderes Visierelement; beim Präzisionsschuss liegt der Fokus meist hier.
Kugelfang
Anlage, die Geschosse sicher aufnimmt. Material/Winkel bestimmen Sicherheit.
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L
Ladehemmung
Störung im Schusszyklus. Diagnose nach Art (feed/fire/eject) spart Zeit.
Lauflänge
Beeinflusst Handling, V0 und Systemtiming. Zweck bestimmt die optimale Länge.
Leuchtpunktvisier
Reflexvisier mit Punkt/Absehen für schnelle Zielaufnahme.
Weiterführend: Wikipedia
Lock Time
Zeit zwischen Auslösen und Zündung/Schussabgang. Kürzer kann Präzision erleichtern; in der Praxis meist sekundär zu Fundamentals.
Lying Prone
Liegendanschlag. Sehr stabil, aber Setup (Bipod, Rear Bag, NPA) entscheidet.
M
Mag Catch
Magazinhalter. Verschleiß/Schmutz kann Drop-Mags verursachen; Wartung prüfen.
Mag Index
Magazin mit definierter Handposition greifen (z. B. Zeigefinger entlang Front). Macht Reloads reproduzierbar.
Magazin
Zufuhrsystem; häufigste Ursache vieler Störungen sind schlechte Magazine.
Magazine Seating
Magazin korrekt einrasten. „Tug test“ verhindert Drop-Mag beim ersten Schuss, besonders bei geschlossenem Verschluss.
Magwell
Trichter am Magazinschacht. Beschleunigt Reloads; kann aber mit Reglement kollidieren.
Matchabzug
Abzug mit sauberem Bruch/kurzem Reset für Präzision; erfordert Disziplin.
Mechanical Offset
Höhenversatz Optik-Laufachse, besonders relevant auf kurzer Distanz.
Mil
Winkeleinheit für Absehen/Türme (mrad). Konsistenz im System ist entscheidend.
Weiterführend: Wikipedia
Minute of Man
Praktischer Trefferstandard auf Menschgröße. Kein Ersatz für Präzision, aber taktisch relevant.
Mirage Reading
Windlesen über Mirage im Zielfernrohr. Sehr hilfreich im Long Range; braucht Übung und saubere Optikeinstellung.
Misfire
Fehlzündung. Prozedur: sicher halten, warten, dann beheben und Patrone markieren.
MOA
Winkeleinheit (Minute of Angle) für Korrekturen; Umrechnung sauber beherrschen.
Weiterführend: Wikipedia
Mündungsenergie
Energie beim Verlassen des Laufs; wichtig für Vergleich und Wirkung.
Weiterführend: Wikipedia
Mündungsfeuer
Flamme an der Mündung; relevant für Low-Light und Signatur.
Muzzle Discipline
Mündung zeigt nur dahin, wo es sicher ist. In Dynamik der wichtigste „Auto-Pilot“.
Muzzle Velocity Spread
Streuung der V0 (ES/SD). Niedrige SD hilft Long Range; Messung und Munition/Reload optimieren.
N
Nachladen (Reload)
Erneutes Laden, taktisch oder speed. Ziel: sicher, reproduzierbar, ohne Zeit zu verbrennen.
Nose Dive
Patrone kippt im Magazin nach unten. Ursache: Magazinlippen/Follower/Feder.
NPA Shift
Änderung des natürlichen Zielpunkts durch Position. Korrigiere über Körper, nicht über Kraft.
Nullpunkt (Zero)
Eingestellte Trefferlage auf definierter Distanz; immer dokumentieren.
O
Offset Holds
Korrekturen über Absehen (MIL/MOA) ohne Turm. Schnell für wechselnde Distanzen und Wind.
Optic Height
Montagehöhe. Beeinflusst Kopfhaltung, Offset und Speed; sinnvoll wählen, nicht Trend folgen.
Optik
Zielfernrohr oder Red Dot. Montage und Zero sind wichtiger als Marke.
Overgassed
Zu viel Gas (AR): harter Impuls, stärkerer Auswurf, mehr Verschmutzung. Tuning über Gas/Buffer möglich.
P
Pacing
Belastungs-/Atemmanagement in Drills. Puls kontrollieren bringt Treffer, nicht nur „Willenskraft“.
Parallaxe
Zielpunktwanderung durch Augenposition; bei Präzisionsoptiken aktiv managen.
Weiterführend: Wikipedia
Passive Aiming
Zielaufnahme ohne muskuläres Ziehen. In Long Range: NPA-Setup ist entscheidend.
Passive Safety
Automatische Sicherungen (z. B. Schlagbolzensicherung). Gut, aber kein Ersatz für Disziplin.
Patronenlager
Aufnahme der Patrone im Lauf; Sauberkeit ist Zuverlässigkeit.
Penetration
Durchschlag im Ziel/Material. Abhängig von Geschossbau, Geschwindigkeit und Medium; wichtig für Sicherheitsbeurteilung.
Picatinny
Standard-Schiene für Montage; richtige Klemmung für Nullhaltigkeit.
Weiterführend: Wikipedia
Platform Consistency
Gleiches Setup trainieren (Holster, Optik, Mag). Ständiges Wechseln macht dich langsamer.
POA/POI
Point of Aim vs Point of Impact: Zielpunkt vs Trefferpunkt – Grundlage jeder Korrektur.
Polygonlauf
Laufprofil ohne klassische Züge/Felder. Vorteile: Abdichtung, Reinigung; Diskussionen je nach Geschossmaterial beachten.
Weiterführend: Wikipedia
Press-Out
Präsentation Pistole nach vorne ins Visierbild. Sauberer Press-Out findet Dot/Korn schneller.
Priority of Work
Reihenfolge nach Störung/Reload: Waffe funktionsfähig machen, dann Umgebung/Kommunikation.
Q
Qualifikationsschießen
Standardisierte Prüfung/Leistungsnachweis (Sport/Behörde). Fokus: sichere Abläufe, definierte Trefferleistung und klare Kommandos.
Querschläger
Abpraller, der in unvorhersehbare Richtung weiterläuft. Sicherheitsrelevant bei Stahl, Beton und flachen Winkeln; Standregeln und Distanz einhalten.
Quick Detach (QD)
Schnellmontage (Optik/Schlinge). Vorteil: schneller Wechsel; Voraussetzung: Wiederholgenauigkeit und solide Klemmung.
R
Randfeuer
Zündung im Rand (z. B. .22). Günstig, aber nicht wiederladbar im klassischen Sinn.
Weiterführend: Wikipedia
Range Card
Karte mit Distanzen, Dope, Referenzen. Spart Zeit und Fehler im Feld.
Rear Bag
Sack zur hinteren Auflage. Feinsteuerung in prone/bench; Technik ist wichtiger als Luxusprodukt.
Recoil Spring
Rückstellfeder (Pistole/AR). Federgewicht beeinflusst Zuverlässigkeit und Impuls; Verschleißteil mit Intervallen.
Reholster
Waffe sicher zurück ins Holster. Langsam und bewusst – hier passieren die dummen Unfälle.
Repetierer
Manuell repetierte Waffe; sehr präzise und robust.
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Rifle Cant Level
Wasserwaage/Level zur Cant-Kontrolle. Besonders bei Distanz und Winkel wichtig.
Round Count
Schusszahl. Nützlich für Wartungsintervalle (Federn, Extraktoren) und Barrel-Life.
Rückstoß
Impuls nach dem Schuss; Management über Technik und Setup.
S
Safety Briefing
Kurze Stand-/Kursinstruktion: Regeln, Kommandos, Notfall. Setzt den Standard für den Tag.
Schalldämpfer
Reduziert Knall/Feuer; kann Backpressure erhöhen.
Weiterführend: Wikipedia
Schussfolge
Mehrere Schüsse in Folge; Ziel ist Kontrolle statt hektische Kadenz.
Sear
Klinke im Abzugssystem. Geometrie bestimmt Break/Reset; Eingriffe nur fachkundig, sonst Sicherheitsrisiko.
Shot Calling
Trefferlage anhand Visierbild einschätzen; reduziert Blindkorrekturen.
Sicherung
Mechanismus zur Schussverhinderung; ersetzt nie Sicherheitsregeln.
Weiterführend: Wikipedia
Sight Offset
Versatz durch Visier-/Optikhöhe, besonders im Nahbereich. Muss bewusst kompensiert werden, sonst Tiefschüsse.
Sight Picture
Visierbild. Je nach Distanz ist „acceptable sight picture“ sinnvoll, nicht immer perfekt.
Sling Tension
Zug am Riemen zur Stabilisierung (v. a. Dienstgewehr). Muss sauber eingestellt sein.
Snap Caps
Übungspatronen. Gut für Dry Fire und Malfunction Drills; klar getrennt von Live Ammo lagern.
Stage Planning
Wettkampfplanung: Reihenfolge, Reloads, Positionen. Spart Zeit und verhindert Chaos unter Timer.
Staging the Trigger
Abzug bis Druckpunkt vorbereiten, dann brechen. Bringt Kontrolle bei Speed.
Stance
Stand: Gewicht leicht vor, stabile Basis. Stand unterstützt Griff – ersetzt ihn nicht.
Steel Target Etiquette
Stahl nur mit passenden Distanzen/Winkeln/Munition. Brillenpflicht und Splitterzone beachten.
Stovepipe
Auswurfstörung, Hülse klemmt im Auswurffenster. Ursachen: Ejector/Extractor, schwache Ladung, Grip.
Support Hand
Unterstützungshand kontrolliert Recoil. Moderne Technik setzt auf hohen, festen Support-Hand-Grip.
Support-Hand Thumb
Daumenposition der Support-Hand. Moderne Technik nutzt oft „thumbs forward“ für Kontrolle und Recoil-Management.
Suppressor Alignment
Gerader Sitz des Dämpfers. Fehler führt zu Baffle Strikes; immer prüfen.
T
Tactical Pause
Kurzer Moment zum Denken/Atmen zwischen Serien. Verbessert Entscheidungen und Treffer, statt blind Tempo zu machen.
Tactical Reload
Nachladen mit Restmunition. Ziel: voll sein, wenn Zeit ist, nicht wenn’s brennt.
Target ID
Zielidentifikation. Ohne ID kein Schuss – besonders im Low-Light-Training zentral.
Time Standard
Zeitvorgabe im Drill. Nur sinnvoll, wenn Trefferstandard und Sicherheit gleich bleiben.
Tracking (Optik)
Ob Türme präzise und wiederholbar verstellen. Testen mit Box-Test/Tall-Target-Test.
Trigger Slap
Abzug wird geschlagen statt kontrolliert gezogen. Führt zu Verreißen; Remedy: Druckpunktarbeit, Grip, Tempo reduzieren.
Trockentraining
Training ohne scharfe Munition; extrem effektiv für Fundamentals.
Weiterführend: Wikipedia
Turmverstellung
Klicks an der Optik für Wind/Elevation; Tracking und Klickwert kennen.
U
Underpowered Load
Zu schwache Ladung kann Zyklusprobleme verursachen. Diagnose: V0, Auswurf, Funktion.
Unterschall
Subsonic: leiser mit Dämpfer, aber mehr Drop/Wind.
Upright Posture
Zu aufrechter Stand erhöht Hochschlag. Leicht nach vorn „stacken“ hilft Kontrolle.
V
Velocity
Geschwindigkeit. In Kombination mit BC bestimmt sie Drop und Wind – echte Messwerte sind King.
Visierlinie
Linie zwischen Visierungsteilen; Montagehöhe beeinflusst Offset.
W
Wiederladen
Herstellung eigener Munition; Prozessdisziplin ist Sicherheit.
Weiterführend: Wikipedia
Wind Reading
Wind anhand Vegetation, Mirage, Flaggen lesen. Übungssache; kleine Korrekturen + Beobachtung = Erfolg.
Winddrift
Seitliche Abdrift durch Wind; Korrektur über Turm oder halten.
X
X-Factor (Stress)
Unter Stress sinkt Feinmotorik. Training zielt darauf ab, Abläufe so robust zu machen, dass sie auch mit Puls und Adrenalin funktionieren.
X-Pattern
Trefferbild in diagonaler Streuung; oft Hinweis auf Griff-/Abzugsfehler. Analyse: Druckpunktarbeit und Griffkonstanz prüfen.
X-Ring
Innerster Ring einer Scheibe (höchste Wertung). Hilfreich für Präzisionstraining und objektive Auswertung kleiner Abweichungen.
Y
Yard
US-Längeneinheit (0,9144 m). Wichtig beim Übertragen von Distanz- und Ballistikdaten aus US-Quellen.
Yaw
Gieren/Seitneigung des Geschosses im Flug. Zu viel Yaw deutet auf Stabilitätsprobleme oder Störung beim Austritt hin.
Yoke (Revolver)
Schwenkarm/Träger, an dem die Trommel ausklappt. Relevanz: Stabilität, Timing und Wartung – besonders bei starker Belastung.
Z
Zero Confirmation
Zero regelmäßig bestätigen (nach Transport, Sturz, Temperaturwechsel). Vertrauen kommt aus Verifikation.
Zielfernrohr
Optik mit Vergrößerung für Distanzarbeit.
Weiterführend: Wikipedia
Zündhütchen
Primer; Sitz und Typ beeinflussen Zündsicherheit.
Diamond Defence
Ihr Mehrwert mit Diamond Defence:
- Training mit Profis
- Sicherheit an erster Stelle
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- Individuelle Betreuung
- Moderne Ausstattung
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Hinweis: Dieses Lexikon dient Ausbildung & Orientierung. Sicherheitsregeln, Standordnungen und Gesetze haben immer Vorrang.