Fachlexikon Schusswaffen & Schiessen

260 Begriffe • A–Z • Stand: 2026-01-09

A

Ablauf (Drill)

Festgelegte Übungsabfolge mit klaren Standards: Sicherheit, Trefferbild, Zeit. Drills machen Training messbar.

Absehen

Markierungssystem im Zielfernrohr (z. B. Mil-Dot, BDC). Dient der Zielaufnahme, Entfernungsschätzung und Haltepunktkorrekturen (Holdover/Wind). Absehen und Vergrößerung bestimmen, wie schnell und präzise du arbeiten kannst.

Abzug

Bedienelement, das den Schuss auslöst. Entscheidend sind Abzugsgewicht, Vorzugsweg, Druckpunkt, Reset und Nachweg. Saubere Abzugskontrolle reduziert Verreißen und macht Trefferbilder reproduzierbar.

Abzugsgewicht

Kraft, die zum Auslösen nötig ist. Leichter begünstigt Präzision, schwerer erhöht Fehlertoleranz unter Stress. In Kursen wird meist ein sicherer, reproduzierbarer Kompromiss bevorzugt.

Abzugskontrolle

Technik des ruckfreien Durchziehens ohne Einfluss auf Visierung/Stand. Fokus: gleichmäßiger Druck nach hinten, stabiler Griff, sauberes Nachhalten. Trockentraining ist hier ein Turbo.

Abzugsreset

Punkt, an dem der Abzug nach dem Schuss wieder schussbereit ist. Kurzer, fühlbarer Reset ermöglicht schnelle, kontrollierte Folgeschüsse ohne komplettes Loslassen.

Abzugsweg

Gesamte Strecke vom ersten Kontakt bis zur Auslösung. Geteilt in Vorzugsweg und Auslöseweg; beeinflusst Timing und Feinmotorik, besonders bei dynamischen Disziplinen.

Accuracy

Genauigkeit im Sinne von „Nähe zum Zielpunkt“. In der Praxis: Zero + saubere Technik.

Action

Verschlusssystem/Mechanik einer Waffe (z. B. Bolt, Semi). Bestimmt Bedienung und Wartung.

Adapter

Zwischenstück zur Montage oder Standardisierung (Gewinde, Schienen, Optiken). Wichtig: Toleranzen, Drehmoment und Sicherung (z. B. Schraubensicherung) prüfen.

Akkuratesse

Wie eng die Treffer gruppieren (Streuung). Nicht zu verwechseln mit Präzision vs. Genauigkeit; beides hängt von Schütze, Waffe, Munition und Setup ab.

Amboss

Teil des Zündsystems (v. a. bei Boxer im Primer). Zusammen mit Schlagbolzen sorgt er für Zündung.

Ammunition Compatibility

Passende Munition zum Lager/Kaliber. Falsche Kombination ist gefährlich; Kennzeichnungen prüfen.

Angle Shooting

Schießen bergauf/bergab oder aus ungewöhnlichen Winkeln. Relevanz: Haltepunktänderung, stabile Position und sichere Mündungskontrolle.

Anschlag

Gesamte Körper- und Waffenhaltung. Ziel: stabil, wiederholbar, ermüdungsarm. Ein guter Anschlag verzeiht kleine Fehler und macht schnelle Zielwechsel möglich.

Anschlagschaft

Schaftform/Backe/Schaftrücken zur stabilen Anlage. Richtige Höhe/Length of Pull erleichtert Augenlinie und reduziert Kipp- oder Ziehfehler.

Anti-Tilt Follower

Magazin-Zubringer, der Verkanten reduziert. Verbessert Zuverlässigkeit, besonders bei AR-Magazinen.

Aperture Sight

Diopter/Lochvisier für präzises Gewehrschießen. Sehr fein, aber langsamer als Red Dot in dynamischen Szenarien.

AR-Plattform

Baukastenprinzip vieler Selbstladegewehre (Upper/Lower, modulare Schäfte/Handschütze). Vorteile: Ergonomie, Zubehör, Tuning; wichtig: zuverlässiges Setup statt Teile-Lotto.

Armorer Check

Technische Prüfung: Schrauben, Pins, Federn, Verschleißteile. Hilft, Kursausfälle durch Kleinigkeiten zu verhindern.

Auswurf

Austritt der Hülse über Auswurffenster. Auswurfrichtung/-stärke geben Hinweise auf Gasabstimmung, Extractor-Spannung oder Störungen.

B

Backpressure

Gegendruck im System (oft mit Dämpfer). Kann Funktion, Gas ins Gesicht und Verschmutzung erhöhen.

Backstop

Kugelfang/Hintergrund, der Geschosse sicher aufnimmt. Sicherheitskritisch: Material, Winkel, Abpraller-Risiko und seitliche Begrenzungen.

Backup Sights (BUIS)

Ersatzvisiere für Optikausfall. Müssen montiert und eingeschossen sein.

Ballistik

Lehre der Geschossbewegung: Innenballistik (im Lauf), Außenballistik (Flug), Zielballistik (Wirkung). Grundlage für Holdover, Windkorrektur und Munitionswahl.

Bang-Ready

Umgangssprachlich: Waffe geladen und bereit. In Kursen immer klare Sicherheitszustände definieren.

Barricade

Abstütz-/Deckungshilfe im Training. Technik: stabilisieren ohne Laufkontakt an harten Kanten.

Batterie (in Batterie)

Verschluss ist vollständig geschlossen/verriegelt. Viele Waffen zünden nur „in Batterie“; unvollständige Verriegelung kann Zündversager oder Störungen verursachen.

BC (Ballistic Coefficient)

Kennwert für Luftwiderstand. Höherer BC = weniger Drop/Winddrift (bei gleicher V0).

BCG (Bolt Carrier Group)

Verschlussträgergruppe (AR). Schlüsselteil für Zuverlässigkeit: Gas Rings, Extractor, Schmierung und Sauberkeit.

BCM/MLok

Montagestandards für Zubehör. Wichtiger als Marke: sichere Befestigung und sinnvolle Position.

Belt Setup

Anordnung von Holster, Magazinen, IFAK etc. Ziel: Zugriff ohne Suchen, keine Konflikte beim Ziehen.

Benchrest

Schießen aufgelegt vom Tisch. Gut für Zero und Munitionsvergleich, aber nicht 1:1 auf Feldpositionen übertragbar.

Berdanzündung

Zündsystem mit festem Amboss in der Hülse und meist zwei Zündlöchern. Häufig bei Militärmunition; Wiederladen ist aufwendiger als bei Boxer.

Bewegtes Ziel

Ziel in Bewegung erfordert Vorhaltemaß (Lead) und Timing. Training: gleichmäßiger Swing, sauberes Durchziehen, Trigger-Disziplin.

Bipod Load

Vorspannung ins Zweibein, damit es nicht „hüpft“. Verbessert Stabilität und Nachhalten.

Blowback

Rückstoßprinzip (v. a. PCC). Einfach und robust, aber oft „snappier“ im Impuls als gasbetriebene Systeme.

Bolt Override

Störung: Patrone liegt über dem Verschluss. Oft schwer zu beheben; Magazin/Prozedur entscheidend.

Bore

Laufinnendurchmesser. Reinigungsmittel und Bürsten müssen passen, sonst Schaden.

Bore Axis

Abstand Laufachse zur Griffachse. Niedrigere Bore Axis reduziert Hochschlag, ersetzt aber keinen stabilen Griff und saubere Schussfolge.

Bore Sighting

Grobe Vorjustierung einer Optik (Laser/Boresighter) vor dem Einschießen. Spart Munition, ersetzt aber kein echtes Zero auf Distanz.

Bore Snake

Schnelles Reinigungsband für den Lauf. Praktisch unterwegs; ersetzt keine vollständige Reinigung bei Bedarf.

C

Cadence

Schussrhythmus; ideal ist „sehen – schießen – sehen“, nicht blind feuern.

Cadence Control

Bewusstes Steuern der Kadenz über Visierinformation. Ziel: schnell genug, aber immer innerhalb des Trefferstandards.

Call the Shot

Schuss ansagen: visuelles Feedback beim Break. Reduziert unnötige Korrekturen.

Cant (Verkanten)

Seitliches Kippen der Waffe. Führt bei Distanzschüssen zu seitlicher Abweichung, besonders bei hohen Klickkorrekturen; Wasserwaage/Level hilft.

Carry Condition

Definierter Tragezustand (geladen/ungeladen, gesichert). In Kursen klar kommunizieren.

Cartridge (Patrone)

Komplette Einheit aus Geschoss, Hülse, Pulver und Zündhütchen. Kompatibilität (Kaliber, Druck, Längen) ist sicherheitsrelevant.

Castle Nut

Sichert AR-Schubrohr. Muss korrekt angezogen und oft gestakt sein, sonst lockert sich Setup.

Centerfire

Zentralfeuer: Zündhütchen sitzt mittig im Hülsenboden. Standard bei den meisten Dienst-/Sportkalibern.

Chamber Flag

Sicherheitsfähnchen im Patronenlager. Zeigt „clear“ an, ersetzt aber keinen eigenen Clearing-Check.

Chamber (Patronenlager)

Bereich, in dem die Patrone vor dem Schuss sitzt. Sauberkeit und Headspace sind entscheidend; Verschmutzung kann Zuführ-/Ausziehprobleme auslösen.

Cheek Weld

Wangenauflage für konstantes Visierbild. Jede Änderung ändert Treffpunktwahrnehmung.

Choke

Laufverengung bei Flinten zur Steuerung der Schrotgarbe. Wahl hängt von Disziplin, Distanz und Schrotgröße ab.

Chronograph

Misst V0. Grundlage für echte Dope-Karten und Trefferwahrscheinlichkeit.

Cleaning Rod

Putzstock. Immer von der Kammerseite, wenn möglich, um Krone zu schützen.

Clearing

Sicherheitscheck: Magazin raus, Verschluss öffnen, Patronenlager visuell & taktil prüfen. Standardprozedur vor Übergabe, Transport oder Trockenübung.

Click Tracking

Prüfung, ob Optiktürme sauber und wiederholbar verstellen. Wichtig für Präzisionsarbeit.

Clip

Oft falsch als Magazin bezeichnet; tatsächlich Laderahmen. Begriffe sauber nutzen.

Co-witness

Optik so montiert, dass offene Visierung mitbenutzt werden kann (absolute/lower 1/3). Gibt Redundanz bei Optikausfall.

Cold Bore Shot

Erster Schuss aus kaltem Lauf. Kann abweichen (Öl/Fouling/Temperatur). Für Jagd/Präzision wird er oft gesondert dokumentiert.

Concealment

Sichtschutz ohne ballistische Stopwirkung. In Taktik klar von Cover trennen.

Concentricity

Rundlauf von Patrone/Geschoss. Schlechter Rundlauf kann Präzision verschlechtern; beim Wiederladen mess- und optimierbar.

D

DA/SA

Abzugssystem mit Double Action (erster Schuss) und Single Action (Folgeschüsse). Erfordert sauberen Übergang im Trigger-Management und konsequente Griffarbeit.

Dämpfer (Schalldämpfer)

Reduziert Mündungsknall und Mündungsfeuer; kann Rückstoßgefühl ändern. Achtung: rechtliche Lage, Gewinde, Alignment und Hitzemanagement.

Data Book

Schießbuch für Dope, Gruppen, Bedingungen. Macht Fortschritt messbar.

Deckung (Cover)

Objekt, das Geschosse tatsächlich stoppt (z. B. Beton, Motorblock). Taktisch anders als Concealment (nur Sichtschutz).

Deflection

Ablenkung eines Geschosses durch Hindernisse. Realistisch: unberechenbar – daher Deckung richtig wählen.

Density Altitude

Dichtehöhe beeinflusst Ballistik (Luftdichte). Für Long Range sehr relevant.

Deprimieren (Decock)

Sicheres Entspannen des Hahns bei DA/SA-Waffen über Entspannhebel. Wichtig, um ungewollte Schüsse zu vermeiden.

Detent

Kleine Feder/Kugel zur Rastung (z. B. Selector, Pins). Winzig, aber wenn weg: Funktion weg.

Dope

Ballistische Daten (Drop/Wind) für Setup. Dope ist immer munition- und bedingungsabhängig.

Dope Card

Kompakte Dope-Tabelle am Gewehr/Scope-Cap. Spart Zeit und reduziert Denkfehler unter Stress.

Doppelzüngel

Doppelter Abzugszüngel (selten; eher historische/Match-Konstruktionen). Relevanz: Abzugsgefühl und definierter Kontaktpunkt.

Dot Brightness

Helligkeitseinstellung am Red Dot. Zu hell „blüht“ und verdeckt, zu dunkel verschwindet; richtig einstellen ist Training.

Dot Finding

Sauberes Präsentieren, um Red Dot sofort im Fenster zu finden. Griff und Index sind Schlüssel.

Double Feed

Störung: zwei Patronen versuchen zuzuführen. Behebung meist: Magazin raus, Verschluss mehrfach durchladen, neu laden – je nach Plattform/Prozedur.

Drag Bag

Transporttasche für Präzisionsgewehr. Schutz und Organisation von Zubehör/Dope.

Drall

Drehung des Geschosses durch Züge/Felder. Passender Drall stabilisiert das Geschoss; zu wenig führt zu Taumeln, zu viel ist meist weniger problematisch.

Drop Chart

Tabelle für Holdover/Turm-Klicks nach Distanz. Muss mit V0 und BC zusammenpassen.

Drop Safety

Fallsicherung verhindert Auslösen bei Sturz/Schlag. Bestandteil moderner Sicherheitskonzepte, ersetzt aber nie Finger- und Mündungsdisziplin.

Druckpunkt

Spürbarer Widerstand kurz vor Auslösung. Training: bis Druckpunkt „preppen“ und dann kontrolliert brechen – ohne Ziel zu stören.

Dry Fire

Trockentraining ohne scharfe Munition. Ideal für Abzug, Anschlag, Zielwechsel und Manipulationen – nur mit klaren Sicherheitsregeln und definierter Übungszone.

E

Einschiessen (Zeroing)

Justieren von Visierung/Optik, sodass Point of Aim und Point of Impact auf definierter Distanz übereinstimmen. Ein gutes Zero dokumentiert Distanz, Munition, Temperatur und Anschlag.

Einschussdistanz

Die Distanz, auf die du nullst (z. B. 25/50/100 m). Bestimmt Nahbereichsoffset und Haltepunktlogik über den gesamten Distanzenbereich.

Ejection Pattern

Auswurfbild. Diagnosehilfe für Gas/Feder/Extractor; immer im Kontext betrachten.

Ejector (Auswerfer)

Bauteil, das die Hülse nach hinten/seitlich auswirft. Unregelmäßiger Auswurf kann auf Verschmutzung, Federprobleme oder Timing hinweisen.

Elastic Limits

Materialgrenzen (z. B. Federstahl). Überdehnung kann Funktion beeinträchtigen.

Elevation

Höhenverstellung an Optiken (Turm oder Haltepunkt). Korrektur für Drop; Klickwerte (MIL/MOA) müssen zum Absehen passen.

Empty Chamber Indicator

Anzeige für leeres Lager. Hilft am Stand, ersetzt aber keinen Clearing-Check.

Energie (Joule)

Kinetische Energie des Geschosses, relevant für Wirkung, Schutzlevel und teils rechtliche Einordnung. Abhängig von Geschossmasse und Geschwindigkeit.

Entfernungsschätzung

Bestimmen der Distanz (Laser, Mil-Absehen, bekannte Größen). Grundlage für Elevation/Haltepunkt und Trefferwahrscheinlichkeit.

Ergonomie

Anpassung von Griff, Schaft, Bedienelementen und Optikhöhe an den Schützen. Gute Ergonomie reduziert Fehler unter Stress und beschleunigt Abläufe.

Ersatzmagazin

Reserve zur Störungsbehebung und für Nachladevorgänge. Trageposition und Zugriff (Indexing) sind Trainingsbestandteil.

Extractor (Auszieher)

Greift die Hülse am Rand und zieht sie aus dem Patronenlager. Extractor-Tension und Sauberkeit sind Schlüssel für Zuverlässigkeit.

Extractor Tension

Spannung des Ausziehers. Zu wenig führt zu Ausziehproblemen, zu viel kann Zuführung stören; Plattformabhängig optimieren.

Eye Relief

Augenabstand bei Zielfernrohren. Zu kurz kann „Scope Bite“ verursachen, zu lang engt Sichtfeld ein; korrekte Montage ist Pflicht.

F

Failure Drill

Umgangssprachlich oft „2 to the body, 1 to the head“. Wichtig: nur als Konzept; Trefferstandard, Recht, Kontext beachten.

Failure to Eject

Auswurfstörung (Stovepipe etc.). Ursachen: Extractor/Ejector, schwache Ladung, Gas/Feder, Grip (bei Pistolen).

Failure to Feed

Zuführstörung: Patrone kommt nicht korrekt ins Lager. Häufige Ursachen sind Magazine, Rampen, Federkraft oder Munition/OAL.

Failure to Fire

Zündversager: Abzug betätigt, kein Schuss. Sofortmaßnahmen hängen von Plattform/Sicherheitslage ab (z. B. Tap-Rack, Diagnose).

Feederamp (Zuführrampe)

Führt die Patrone ins Patronenlager. Politur kann helfen, aber falsches Tuning schadet; Magazinzustand ist häufige Ursache von Problemen.

Feld/Zug

Struktur im gezogenen Lauf: Züge greifen ins Geschoss und geben Drall, Felder sind die Zwischenräume. Wichtig für Stabilisierung und Präzision.

Felt Recoil

Subjektives Rückstoßgefühl. Wird durch Stand, Griff, Masse und Mündungsgeräte beeinflusst – nicht nur durch Kaliber.

Field of View

Sichtfeld einer Optik. Mehr Sichtfeld erleichtert schnelle Zielwechsel; beeinflusst durch Vergrößerung und Okulardesign.

Fingerdisziplin

Finger bleibt außerhalb des Abzugsbügels, bis Ziel identifiziert und Schussentscheidung getroffen ist. Grundregel – immer, auch „nur kurz“.

Firing Pin Channel

Kanal des Schlagbolzens. Öl/Schmutz kann Zündung beeinflussen; sauber halten.

Flachbahn

Munition/Setup mit geringer Drop-Kurve auf typische Distanzen. Erleichtert Haltepunkt, ist aber kein Ersatz für sauberes Zero.

Flash Hider

Mündungsfeuerdämpfer. Reduziert Signatur, weniger Rückstoßreduktion als Bremse.

Flat Range

Stand ohne Bewegung. Gut für Fundamentals, aber ergänzt werden durch dynamische Elemente.

Flintenlaufgeschoss (Slug)

Einzelprojektil aus der Flinte. Reichweite/Präzision höher als Schrot, Rückstoß deutlich; Training mit passenden Visieren/Anschlag.

Float (Free-Float)

Freischwingender Lauf/Handguard. Reduziert Einfluss von Auflage und erhöht Präzisionspotenzial.

Follow Through (Nachhalten)

Nach dem Schuss weiterhin sauber im Anschlag bleiben, Visierung beobachten, Abzug kontrolliert resetten. Verbessert Trefferqualität und Shot Calling.

Fouling

Ablagerungen im Lauf (Pulver/Metall). Beeinflusst Präzision und Cold-Bore-Verhalten; Reinigungsintervalle dokumentieren.

Frangible

Zerlegendes Geschossmaterial (z. B. Sinter). Reduziert Abpraller-Risiko auf Stahl, oft für Trainingszwecke genutzt.

Front Strap

Vorderseite Griffstück; Textur beeinflusst Grip. Tape/Checkering als Tuning.

G

Gas Rings

Dichtungsringe am AR-Bolt. Verschleiß kann zu Funktionsproblemen führen; regelmäßige Kontrolle.

Gas to Face

Gase in Richtung Gesicht (v. a. mit Dämpfer/AR). Lösungen: Gas, Charging Handle, Dichtungen, Brille.

Gasblock

Bauteil zur Gasabnahme (z. B. AR). Einstellbare Gasblöcke helfen bei Dämpferbetrieb und Zuverlässigkeit, erfordern aber sauberes Setup.

Gasdrucklader

Selbstladesystem, das Gasdruck zur Repetierung nutzt. Zuverlässigkeit hängt von Gasabnahme, Dwell Time, Federgewicht und Magazinqualität ab.

GB (Geschoßbahn)

Umgangssprachlich für Flugbahn/Trajectory. Korrekturen basieren auf Dope.

Gecoated Bullet

Beschichtete Geschosse (polymer). Können Fouling reduzieren; Daten beachten.

Geschoss

Projektil der Patrone. Form (FMJ, HP, OTM), Masse und Länge beeinflussen Ballistik und Stabilität.

Geschwindigkeit (V0)

Mündungsgeschwindigkeit. Zentral für Drop, Winddrift und Energie; Messung per Chronograph bringt echte Daten statt Schätzen.

Grain (gr)

Gewichtseinheit für Geschosse/Pulver. 1 grain = 0,0648 g; bei Datenvergleich wichtig.

Griff

Kontaktfläche zur Waffe. Stabiler, konsistenter Griff reduziert Hochschlag und verbessert Rückkehr ins Ziel.

Grip Pressure

Druckverteilung im Griff. Gleichmäßig statt „krampfen“ bringt bessere Kontrolle.

Grosskaliber

Umgangssprachlich größere Kaliber. Relevanz: Rückstoßmanagement, Kosten, Trainingsplanung – und oft mehr „Ego“ als Nutzen.

Group (Treffergruppe)

Mehrere Schüsse zur Streuungsanalyse. Gruppen zeigen Schützen- und Setup-Fehler; wichtig: gleiche Bedingungen und saubere Dokumentation.

Gun Handling

Sicheres, effizientes Waffenhandling: Laden/Entladen, Störungsbehebung, Nachladen, Positionswechsel, Mündungsdisziplin.

H

Hammer Channel

Bereich/Mechanik um den Hahn. Verschmutzung und falsche Schmierung beeinflussen Trigger-Feel und Zuverlässigkeit.

Hammer Follow

Hahn folgt dem Verschluss (Fehler). Sicherheitskritisch – Waffe außer Betrieb nehmen.

Hangfire

Verzögerte Zündung. Bei Klick: Waffe in sicherer Richtung halten und warten.

Head Position

Kopfhaltung beeinflusst Optikbild. Konsistenz schlägt „bequem“.

Headspace

Maß zwischen Verschluss und Anlagefläche der Patrone im Lager. Falscher Headspace kann Zündprobleme oder gefährliche Zustände verursachen.

Heat Mirage

Flimmern durch warme Luft über Lauf/Dämpfer. Kann Zielbild verzerren; Covers und Pausen helfen.

High Ready

Bereitschaftsposition mit höherer Waffenlage für schnelle Zielaufnahme in engem Raum. Muss sicher trainiert werden (Mündung!).

High Ready / Low Ready

Bereitschaftspositionen. Ziel: sicher + schnell; je nach Umfeld wählen.

High-Speed Camera

Diagnosehilfe für Zyklus/Schuss. Nützlich, aber Fundamentals zuerst.

Hitzemanagement

Wärme in Lauf/Handguard/Dämpfer. Sicherheits- und Präzisionsthema: Handschuhe, Pausen, Ablage, Materialschutz.

Hochschlag

Mündung steigt beim Schuss. Wird durch Griff, Körperposition, Bore Axis und Setups (Komp/Bremse) beeinflusst.

Holdoff

Seitliches Halten gegen Wind statt Turm drehen. Praktisch bei wechselnden Bedingungen.

Holdover

Überhalten: Korrektur nach oben/unten ohne Turmverstellung, meist über Absehen. Für schnelle Distanzwechsel sehr praktisch.

Holster

Tragesystem für Pistolen. Entscheidend: Abzugsabdeckung, Retention, reproduzierbarer Zugriff und sicheres Reholstern.

Hot Bore

Schüsse aus heißem Lauf. Trefferlage kann wandern; notieren.

Hülsenauswurf

Auswurfverhalten (Uhrzeit-Position) dient als Diagnose für Gas/Feder/Extractor. Konstanz spricht für stabile Funktion.

Hülsenboden

Unterseite der Hülse mit Zündhütchen. Spuren können Überdruck, Auszieherprobleme oder Stoßboden-Abdrücke anzeigen.

Hydraulic Buffer

AR-Puffer zur Impulsdämpfung. Kann sich gut anfühlen, muss aber zuverlässig funktionieren.

I

Index Point

Taktile Referenz (z. B. Daumenauflage). Hilft bei konsistentem Griff/Präsentation.

Index Reload

Nachladen mit festem Indexpunkt am Magazin. Reduziert Fummeln und macht Reloads unter Stress stabil.

Intermediate Caliber

Zwischenkaliber (z. B. 6.5). Vorteile in Ballistik, Nachteile in Kosten/Verfügbarkeit.

IPSC

Dynamischer Schiesssport mit Zeit, Bewegung und Trefferwertung. Sicherheit und effiziente Abläufe sind Kern.

Iron Sights

Offene Visierung (Kimme/Korn). Robust und stromfrei, erfordert aber sauberes Kornbild und Fokusmanagement.

Isosceles-Stance

Symmetrische Pistolenstellung für gutes Recoil-Management und schnelle Transitions.

J

Joule

Einheit für Energie; abhängig von Geschossmasse und Geschwindigkeit.

K

K-Frame / L-Frame

Revolverrahmengrößen. Relevanz: Haltbarkeit, Gewicht, Rückstoß.

K-Pos (Kneel Position)

Kniendpositionen (high/low kneel). Wahl nach Deckung, Stabilität und Mobilität.

Kaliber

Durchmesser/Bezeichnung von Munition und Lauf; sagt nicht allein die Leistung aus.

Keymod

Zubehörmontage-System (älter). Heute häufig M-LOK; wichtig ist sichere Befestigung.

Kimme

Hinteres Visierelement; mit Korn bildet es die Visierlinie.

Kneeling

Kniendanschlag. Stabiler als stehend, schneller als liegend; korrektes Knochen- statt Muskelstützen.

Kompensator

Lenkt Gase, reduziert Hochschlag; erzeugt mehr Blast und Lärm.

Korn

Vorderes Visierelement; beim Präzisionsschuss liegt der Fokus meist hier.

Kugelfang

Anlage, die Geschosse sicher aufnimmt. Material/Winkel bestimmen Sicherheit.

L

Ladehemmung

Störung im Schusszyklus. Diagnose nach Art (feed/fire/eject) spart Zeit.

Lauflänge

Beeinflusst Handling, V0 und Systemtiming. Zweck bestimmt die optimale Länge.

Leuchtpunktvisier

Reflexvisier mit Punkt/Absehen für schnelle Zielaufnahme.

Lock Time

Zeit zwischen Auslösen und Zündung/Schussabgang. Kürzer kann Präzision erleichtern; in der Praxis meist sekundär zu Fundamentals.

Lying Prone

Liegendanschlag. Sehr stabil, aber Setup (Bipod, Rear Bag, NPA) entscheidet.

M

Mag Catch

Magazinhalter. Verschleiß/Schmutz kann Drop-Mags verursachen; Wartung prüfen.

Mag Index

Magazin mit definierter Handposition greifen (z. B. Zeigefinger entlang Front). Macht Reloads reproduzierbar.

Magazin

Zufuhrsystem; häufigste Ursache vieler Störungen sind schlechte Magazine.

Magazine Seating

Magazin korrekt einrasten. „Tug test“ verhindert Drop-Mag beim ersten Schuss, besonders bei geschlossenem Verschluss.

Magwell

Trichter am Magazinschacht. Beschleunigt Reloads; kann aber mit Reglement kollidieren.

Matchabzug

Abzug mit sauberem Bruch/kurzem Reset für Präzision; erfordert Disziplin.

Mechanical Offset

Höhenversatz Optik-Laufachse, besonders relevant auf kurzer Distanz.

Mil

Winkeleinheit für Absehen/Türme (mrad). Konsistenz im System ist entscheidend.

Minute of Man

Praktischer Trefferstandard auf Menschgröße. Kein Ersatz für Präzision, aber taktisch relevant.

Mirage Reading

Windlesen über Mirage im Zielfernrohr. Sehr hilfreich im Long Range; braucht Übung und saubere Optikeinstellung.

Misfire

Fehlzündung. Prozedur: sicher halten, warten, dann beheben und Patrone markieren.

MOA

Winkeleinheit (Minute of Angle) für Korrekturen; Umrechnung sauber beherrschen.

Mündungsenergie

Energie beim Verlassen des Laufs; wichtig für Vergleich und Wirkung.

Mündungsfeuer

Flamme an der Mündung; relevant für Low-Light und Signatur.

Muzzle Discipline

Mündung zeigt nur dahin, wo es sicher ist. In Dynamik der wichtigste „Auto-Pilot“.

Muzzle Velocity Spread

Streuung der V0 (ES/SD). Niedrige SD hilft Long Range; Messung und Munition/Reload optimieren.

N

Nachladen (Reload)

Erneutes Laden, taktisch oder speed. Ziel: sicher, reproduzierbar, ohne Zeit zu verbrennen.

Nose Dive

Patrone kippt im Magazin nach unten. Ursache: Magazinlippen/Follower/Feder.

NPA Shift

Änderung des natürlichen Zielpunkts durch Position. Korrigiere über Körper, nicht über Kraft.

Nullpunkt (Zero)

Eingestellte Trefferlage auf definierter Distanz; immer dokumentieren.

O

Offset Holds

Korrekturen über Absehen (MIL/MOA) ohne Turm. Schnell für wechselnde Distanzen und Wind.

Optic Height

Montagehöhe. Beeinflusst Kopfhaltung, Offset und Speed; sinnvoll wählen, nicht Trend folgen.

Optik

Zielfernrohr oder Red Dot. Montage und Zero sind wichtiger als Marke.

Overgassed

Zu viel Gas (AR): harter Impuls, stärkerer Auswurf, mehr Verschmutzung. Tuning über Gas/Buffer möglich.

P

Pacing

Belastungs-/Atemmanagement in Drills. Puls kontrollieren bringt Treffer, nicht nur „Willenskraft“.

Parallaxe

Zielpunktwanderung durch Augenposition; bei Präzisionsoptiken aktiv managen.

Passive Aiming

Zielaufnahme ohne muskuläres Ziehen. In Long Range: NPA-Setup ist entscheidend.

Passive Safety

Automatische Sicherungen (z. B. Schlagbolzensicherung). Gut, aber kein Ersatz für Disziplin.

Patronenlager

Aufnahme der Patrone im Lauf; Sauberkeit ist Zuverlässigkeit.

Penetration

Durchschlag im Ziel/Material. Abhängig von Geschossbau, Geschwindigkeit und Medium; wichtig für Sicherheitsbeurteilung.

Picatinny

Standard-Schiene für Montage; richtige Klemmung für Nullhaltigkeit.

Platform Consistency

Gleiches Setup trainieren (Holster, Optik, Mag). Ständiges Wechseln macht dich langsamer.

POA/POI

Point of Aim vs Point of Impact: Zielpunkt vs Trefferpunkt – Grundlage jeder Korrektur.

Polygonlauf

Laufprofil ohne klassische Züge/Felder. Vorteile: Abdichtung, Reinigung; Diskussionen je nach Geschossmaterial beachten.

Press-Out

Präsentation Pistole nach vorne ins Visierbild. Sauberer Press-Out findet Dot/Korn schneller.

Priority of Work

Reihenfolge nach Störung/Reload: Waffe funktionsfähig machen, dann Umgebung/Kommunikation.

Q

Qualifikationsschießen

Standardisierte Prüfung/Leistungsnachweis (Sport/Behörde). Fokus: sichere Abläufe, definierte Trefferleistung und klare Kommandos.

Querschläger

Abpraller, der in unvorhersehbare Richtung weiterläuft. Sicherheitsrelevant bei Stahl, Beton und flachen Winkeln; Standregeln und Distanz einhalten.

Quick Detach (QD)

Schnellmontage (Optik/Schlinge). Vorteil: schneller Wechsel; Voraussetzung: Wiederholgenauigkeit und solide Klemmung.

R

Randfeuer

Zündung im Rand (z. B. .22). Günstig, aber nicht wiederladbar im klassischen Sinn.

Range Card

Karte mit Distanzen, Dope, Referenzen. Spart Zeit und Fehler im Feld.

Rear Bag

Sack zur hinteren Auflage. Feinsteuerung in prone/bench; Technik ist wichtiger als Luxusprodukt.

Recoil Spring

Rückstellfeder (Pistole/AR). Federgewicht beeinflusst Zuverlässigkeit und Impuls; Verschleißteil mit Intervallen.

Reholster

Waffe sicher zurück ins Holster. Langsam und bewusst – hier passieren die dummen Unfälle.

Repetierer

Manuell repetierte Waffe; sehr präzise und robust.

Rifle Cant Level

Wasserwaage/Level zur Cant-Kontrolle. Besonders bei Distanz und Winkel wichtig.

Round Count

Schusszahl. Nützlich für Wartungsintervalle (Federn, Extraktoren) und Barrel-Life.

Rückstoß

Impuls nach dem Schuss; Management über Technik und Setup.

S

Safety Briefing

Kurze Stand-/Kursinstruktion: Regeln, Kommandos, Notfall. Setzt den Standard für den Tag.

Schalldämpfer

Reduziert Knall/Feuer; kann Backpressure erhöhen.

Schussfolge

Mehrere Schüsse in Folge; Ziel ist Kontrolle statt hektische Kadenz.

Sear

Klinke im Abzugssystem. Geometrie bestimmt Break/Reset; Eingriffe nur fachkundig, sonst Sicherheitsrisiko.

Shot Calling

Trefferlage anhand Visierbild einschätzen; reduziert Blindkorrekturen.

Sicherung

Mechanismus zur Schussverhinderung; ersetzt nie Sicherheitsregeln.

Sight Offset

Versatz durch Visier-/Optikhöhe, besonders im Nahbereich. Muss bewusst kompensiert werden, sonst Tiefschüsse.

Sight Picture

Visierbild. Je nach Distanz ist „acceptable sight picture“ sinnvoll, nicht immer perfekt.

Sling Tension

Zug am Riemen zur Stabilisierung (v. a. Dienstgewehr). Muss sauber eingestellt sein.

Snap Caps

Übungspatronen. Gut für Dry Fire und Malfunction Drills; klar getrennt von Live Ammo lagern.

Stage Planning

Wettkampfplanung: Reihenfolge, Reloads, Positionen. Spart Zeit und verhindert Chaos unter Timer.

Staging the Trigger

Abzug bis Druckpunkt vorbereiten, dann brechen. Bringt Kontrolle bei Speed.

Stance

Stand: Gewicht leicht vor, stabile Basis. Stand unterstützt Griff – ersetzt ihn nicht.

Steel Target Etiquette

Stahl nur mit passenden Distanzen/Winkeln/Munition. Brillenpflicht und Splitterzone beachten.

Stovepipe

Auswurfstörung, Hülse klemmt im Auswurffenster. Ursachen: Ejector/Extractor, schwache Ladung, Grip.

Support Hand

Unterstützungshand kontrolliert Recoil. Moderne Technik setzt auf hohen, festen Support-Hand-Grip.

Support-Hand Thumb

Daumenposition der Support-Hand. Moderne Technik nutzt oft „thumbs forward“ für Kontrolle und Recoil-Management.

Suppressor Alignment

Gerader Sitz des Dämpfers. Fehler führt zu Baffle Strikes; immer prüfen.

T

Tactical Pause

Kurzer Moment zum Denken/Atmen zwischen Serien. Verbessert Entscheidungen und Treffer, statt blind Tempo zu machen.

Tactical Reload

Nachladen mit Restmunition. Ziel: voll sein, wenn Zeit ist, nicht wenn’s brennt.

Target ID

Zielidentifikation. Ohne ID kein Schuss – besonders im Low-Light-Training zentral.

Time Standard

Zeitvorgabe im Drill. Nur sinnvoll, wenn Trefferstandard und Sicherheit gleich bleiben.

Tracking (Optik)

Ob Türme präzise und wiederholbar verstellen. Testen mit Box-Test/Tall-Target-Test.

Trigger Slap

Abzug wird geschlagen statt kontrolliert gezogen. Führt zu Verreißen; Remedy: Druckpunktarbeit, Grip, Tempo reduzieren.

Trockentraining

Training ohne scharfe Munition; extrem effektiv für Fundamentals.

Turmverstellung

Klicks an der Optik für Wind/Elevation; Tracking und Klickwert kennen.

U

Underpowered Load

Zu schwache Ladung kann Zyklusprobleme verursachen. Diagnose: V0, Auswurf, Funktion.

Unterschall

Subsonic: leiser mit Dämpfer, aber mehr Drop/Wind.

Upright Posture

Zu aufrechter Stand erhöht Hochschlag. Leicht nach vorn „stacken“ hilft Kontrolle.

V

Velocity

Geschwindigkeit. In Kombination mit BC bestimmt sie Drop und Wind – echte Messwerte sind King.

Visierlinie

Linie zwischen Visierungsteilen; Montagehöhe beeinflusst Offset.

W

Wiederladen

Herstellung eigener Munition; Prozessdisziplin ist Sicherheit.

Wind Reading

Wind anhand Vegetation, Mirage, Flaggen lesen. Übungssache; kleine Korrekturen + Beobachtung = Erfolg.

Winddrift

Seitliche Abdrift durch Wind; Korrektur über Turm oder halten.

X

X-Factor (Stress)

Unter Stress sinkt Feinmotorik. Training zielt darauf ab, Abläufe so robust zu machen, dass sie auch mit Puls und Adrenalin funktionieren.

X-Pattern

Trefferbild in diagonaler Streuung; oft Hinweis auf Griff-/Abzugsfehler. Analyse: Druckpunktarbeit und Griffkonstanz prüfen.

X-Ring

Innerster Ring einer Scheibe (höchste Wertung). Hilfreich für Präzisionstraining und objektive Auswertung kleiner Abweichungen.

Y

Yard

US-Längeneinheit (0,9144 m). Wichtig beim Übertragen von Distanz- und Ballistikdaten aus US-Quellen.

Yaw

Gieren/Seitneigung des Geschosses im Flug. Zu viel Yaw deutet auf Stabilitätsprobleme oder Störung beim Austritt hin.

Yoke (Revolver)

Schwenkarm/Träger, an dem die Trommel ausklappt. Relevanz: Stabilität, Timing und Wartung – besonders bei starker Belastung.

Z

Zero Confirmation

Zero regelmäßig bestätigen (nach Transport, Sturz, Temperaturwechsel). Vertrauen kommt aus Verifikation.

Zielfernrohr

Optik mit Vergrößerung für Distanzarbeit.

Zündhütchen

Primer; Sitz und Typ beeinflussen Zündsicherheit.

 

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Hinweis: Dieses Lexikon dient Ausbildung & Orientierung. Sicherheitsregeln, Standordnungen und Gesetze haben immer Vorrang.

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