Training · FACHLEXIKON
Trap
Flintendisziplin mit Wurfscheiben, die aus einer vor der Person liegenden Anlage wegfliegen.
← Im Lexikon entdecken und weitersuchenBedeutung und Funktion
Wurfscheiben fliegen aus einer Anlage vom Schützen weg. Winkel und Abläufe hängen vom Format ab. Trap unterscheidet sich dadurch von Skeet und vielfältigen Jagdparcours.
Hintergrund und Abgrenzung
Die Wurfmaschinen befinden sich beim Trap vor dem Schützenbereich und erzeugen wegfliegende Scheiben. Innerhalb dieser Grundidee existieren unterschiedliche Formate mit eigenen Abläufen. Olympisches Trap und andere Trapvarianten sind deshalb nicht in jedem Detail gleichzusetzen.
Praktische Einordnung
Die sportliche Aufgabe ist durch Standpositionen, Scheibenflug und Wertung geregelt. Sie unterscheidet sich von Skeet mit seiner anderen räumlichen Anordnung und von variableren Parcoursformen. Eine Trefferquote ist nur mit dem entsprechenden Programm sinnvoll vergleichbar. Auch verwendete Munition und Anlage müssen den geltenden Vorgaben entsprechen. Der Name Trap beschreibt eine Disziplinfamilie, nicht eine pauschale Freigabe jeder Flinte oder jeder Patrone.
Geschichte und Entwicklung
Trap wurde bereits bei den Olympischen Spielen 1900 in Paris ausgetragen. Ein eigener olympischer Frauenwettbewerb kam 2000 hinzu. Diese Daten beschreiben die Entwicklung des olympischen Programms; sie sind nicht mit der erstmaligen Entstehung sämtlicher Formen des Wurfscheibenschiessens gleichzusetzen.
Ein Beispiel
Olympisches Trap hat eigene Detailregeln.